Abdol

Abdullah Abed al-Rahman ist ein muslimisch-arabischer Israeli aus Abu Gosh, einer arabischen Stadt in den Vorbergen von Jerusalem. Abu Gosh ist die israelische Hauptstadt des Hoummus und des Weiteren bekannt für das Musikfestival Abu Gosh und dafür, dass ihre Bewohner während des israelischen Befreiungskrieges auf der Seite der Juden standen. Abdol weiterlesen

Blutsschwestern

Als Menachem Begin 1977 zum Premierminister gewählt wurde, war einer seiner ersten Aufträge an seinen Mossad-Chef: „Bringt mir unsere Brüder“, womit er die Juden in Äthiopien meinte. „Falaschen“ ist der abschätzige Begriff, den christliche Äthiopier für die Juden Äthiopiens verwenden, die sich selbst als „Beta Israel“ bezeichnen. Bis 1984 kamen über 8000 äthiopische Juden nach Israel. Der gefährliche Weg führte über temporär eingerichtete Camps an der äthiopisch-sudanesischen Grenze. Tausende verloren beim Versuch über diese Camps nach Israel zu gelangen ihr Leben. Blutsschwestern weiterlesen

Omer

1967 als Israel im Sechs Tage Krieg sein Gebiet vervierfachen konnte und die Kontrolle über die Altstadt von Jerusalem, Ost-Jerusalem, die Westbank, den Gaza Streifen, die Sinai Halbinsel und die Golan Höhen erlangte, stand Omer Wiener kurz vor der Entlassung aus der Armee. Omer weiterlesen

Yoske

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1880 wurde Ze’ev Jabotinsky in Odessa geboren. Er schrieb als Journalist in Italien unter dem Namen Altalena für russische Zeitungen. Angesichts der italienischen Nationalbestrebungen festigte sich seine Überzeugung, dass auch die Juden nach nationaler Befreiung streben müssten. Yoske weiterlesen

Zwei-Staaten-Lösung pt.2

„Und Israel zog aus und richtete seine Hütte auf jenseit des Turms Eder.“ (1. Mose 35:21)

Judäa
Judäa

Fortsetzung von Zwei-Staaten-Lösung pt.1

1925 erwarb die Organisation Zikhron David unter der Leitung des Rabbiners Yitzhak Grinwald südlich von Jerusalem Grund und Boden für eine landwirtschaftliche Ansiedlung. Zu Beginn des Jahres 1927 gründete eine kleine Gruppe vorwiegend jemenitischer Juden die Siedlung „Migdal Eder“ (Turm Eder), benannt nach dem biblischen Ort. Die strenggläubigen Bewohner hatten ihre Mühe mit dem harten und felsigen Boden und lebten in Armut. Die Beziehungen zu den nahe gelegenen arabischen Dörfern war gespannt. Während des arabischen Pogroms von 1929, der in Hebron seinen Ausgang nahm und dort 66 Juden das Leben kostete, wurde Migdal Eder zerstört. Die Bewohner wurden von den Dorfbewohnern der benachbarten palästinensischen Gemeinde Beit Ummar verschont. Zwei-Staaten-Lösung pt.2 weiterlesen

Zwei-Staaten-Lösung pt.1

Sie habe gehört, dass Israel durch Erdplattenbewegungen aus dem Nahen Osten herausgebrochen werden könne, lacht Ofra die Frage weg, wie der Konflikt zu lösen sei. Die überzeugte Anhängerin der Arbeiterpartei gehört zu den Israelis, die jedes Jahr an den großen Friedensdemonstration auf dem Rabin Platz teilnehmen. Es sei ihr wichtig, ein Zeichen gegen den Irrsinn der Besatzung zu setzen, sagt sie.
Zwei-Staaten-Lösung pt.1 weiterlesen

Moshe

Moshe in Israel
Moshe in Israel

Bei einer Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft erzählte Amos Hausner, der Sohn von Gideon Hausner, dem Hauptankläger im Eichmann Prozess, aus einer persönlichen Sicht vom Leben und Wirken seines Vaters. Er hat die Probleme des Anklägers Gideon Hausner geschildert, die Überlebenden des Holocaust in den Zeugenstand zu bewegen. Die persönliche Aufarbeitung des Holocaust fiel vielen Überlebenden sehr schwer. Viele waren sich sicher, dass sie nicht aussagen könnten. Zu gross war der Horror, den sie tief in sich begraben hatten, um ihn für die Anklage aufzubearbeiten.

Moshe weiterlesen